Der Übergang ins Berufs- und Erwachsenenleben vollzieht sich in vier Phasen

Die vier Phasen in der Projektdurchführung kennzeichnen den Übergang der Schülerinnen und Schüler von der Schule in das Berufsleben bzw. Erwachsenenleben.

 

Die beiden ersten Phasen werden in der Schule umgesetzt:

In der ersten Phase werden Schülerinnen und Schüler sowie Eltern anschaulich und in einfacher Sprache über die Projektdurchführung informiert und lernen die Möglichkeiten einer betrieblichen beruflichen Orientierung kennen.

In der zweiten Phase werden mit den Förderzentren gemeinsam Unterrichtsformen und regionale Unterstützungsstrukturen entwickelt, mit deren Hilfe die betriebliche berufliche Orientierung dauerhaft an den Schulen etabliert werden soll. Dabei werden wichtige Instrumente und Methoden, wie die Persönlichen Zukunftsplanung, bereits in den Schulen eingeführt.  

 

Die dritte und vierte Projektphase fallen in die Zeit nach der Schule:

In der dritten Phase kann die berufliche Bildung betrieblich und mit Hilfe des Persönlichen Budgets durchgeführt werden. Zurzeit nutzen 10 Menschen mit anerkannter Werkstattbedürftigkeit in den Modellregionen das Persönliche Budget dafür. Mit der Unterstützung eines Job Coaches können unterschiedliche betriebliche Praktika absolviert werden und individuell maßgeschneiderte Lernwege beschritten werden.

In der vierten Phase soll das Persönliche Budget dazu beitragen, eine nachhaltige Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Da es gegen ein so genanntes Budget für Arbeit in Schleswig-Holstein noch rechtliche Bedenken gibt, wird in einem konkreten Fall gerade geklärt, inwieweit diese berechtigt sind. <//span>