Persönliche Zukunftsplanung

Über sich selbst nachdenken ist gar nicht so einfach!

Aber genau darum geht es in der Persönlichen Zukunftsplanung.

Wichtig ist, dass das Nachdenken in einer guten Atmosphäre geschieht und von einem Menschen angeregt wird, der eben nicht eine festgelegte Rolle im Leben des Planenden einnimmt. Es muss sichergestellt sein, dass Träume und Wünsche Platz finden und dass diese von allen Anwesenden ernst genommen werden.

Ein "ja aber oder ein "das funktioniert ja doch nicht" ist der Tod einer jeden Zukunftsplanung.

 

Zuerst geht es darum festzuhalten, was die Persönlichkeit des Mensch ausmacht, dabei spielen eigene Lebensgeschichten und Erlebnisse eine wichtige Rolle.

Anschließend wird zum Wünschen und Träumen eingeladen, auch das erfordert Mut und eine vertraute, geschützte Atmosphäre. Oft heißt es dann: "Ich möchte berühmt werden, viel Geld verdienen und in einer Villa leben".

Im weiteren Austausch wird dann deutlich, dass man sich z. B. auch wünscht, von den Eltern öfter gelobt zu werden und sich danach sehnt, irgendwann einen festen Platz im Leben zu finden. Dazu gehört z. B., einen "richtigen" Arbeitsplatz zu haben und in einer Wohnung zu leben, die einem ein Zuhause ist.

 

In der Phase der konkreten Planung werden die nächsten Schritte gut überlegt. Es wird genau festgehalten, was alleine geregelt werden kann und für welche Schritte eine Unterstützung notwendig ist. Natürlich wird auch festgehalten, welche Menschen auf welche Weise wertvolle Unterstützter und Begleiter sein können. Wegbegleiter und Unterstützer sind wichtig, um eigene Ziele erreichen zu können.

 

Wichtige Personen (vom Nachbarn bis zum Profi) können am Planungsprozess teilnehmen, wenn der Planende damit einverstanden ist.

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Im Inklusionsmodell soll die Persönliche Zukunftsplanung  in allen Förderzentren zum Einsatz kommen. Sie unterstützt die Schüler bei der konkreten Planung ihrer beruflichen Orientierung. Die Integrationsfachdienste helfen den Schulen bei der Einführung.

Wenn sich eine Schülerin oder ein Schüler und deren Eltern für die Nutzung des Persönlichen Budgets nach der Schule entschlossen haben, übernehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von careNETZ Service ca. ein halbes Jahr vor Verlassen der Schule die weitere Unterstützung. So ist eine nahtloser Übergang für eine unabhängige Unterstützung im Anschluss an die Schule sichergestellt (Bedarfsklärung und Budgetassistenz).