Ein Projektteilnahme muss gut überlegt sein!

Am Anfang muss dafür gesorgt werden, dass bei allen Beteiligten, den Schülerinnen und Schülern, den Lehrerinnen und Lehrern und den Elten eine gute Entscheidungsgrundlage gelegt ist.

Dazu gehört eine umfassende Information, in der alle Für und Wider zur Sprache kommen, ebenso, wie die Möglichkeit, eigene Erfahrungen machen zu können oder von die Erfahrungen anderer nutzen, die sich bereits auf einen ähnlichen Weg begeben haben.

Es ist zwar wichtig, sich zu entscheiden und sich ein Ziel zu setzen, weil man sonst gar nicht richtig losgeht. Und dennoch kann man jederzeit, auf halber Strecke oder noch später wieder aussteigen und sich z.B. im wahrsten Sinne des Wortes - da ja Wahlmöglichkeiten vorhanden sind - für die Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen entscheiden.

Aus Sicht der jungen Menschen erscheint es sinnvoll, dass die, die sich zum Ziel setzen, einmal in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarkts zu arbeiten, eigene Lern- oder Projektgruppen bilden. So können sie unter Gleichgesinnten (sogenannten Peers) gemeinsam lernen, ihre Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig unterstützen.





Phase 1: Informieren, Kennenlernen und entscheiden (Auszug aus dem Inklusionsmodell Übergang Schule - Erwachsenenleben)