Betriebliche berufliche Orientierung in den Förderzentren
Menschen mit Lernschwierigkeiten (eine alternative Bezeichnung von Menschen mit einer so genannten geistigen Behinderung, die von diesen selbst bevorzugt wird) können ihre Leistungspotenziale am besten dann ausschöpfen, wenn das Umfeld in der Lage ist, auf ihre besonderen Erfordernisse bei der Aneignung von Fähigkeiten und Kenntnissen einzugehen.
D.h. dass sich für eine inklusive Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen die konkreten sozialen Umgebungsbedingen zu förderlichen Bedingungen weiterentwickeln sollten.
Im Projekt Übergang Schule - Erwachsenenleben wird auf unterschiedlichen Ebenen an der Entwicklung solcher förderlicher Bedingungen gearbeitet.
In der Schule
- über die Einführung wichtiger Strukturelemnte, wie der Berufswegekonferenz und der Berufswegeplanung oder
- durch die Nutzung von stärkenden Instrumenten und Methoden, wie die Persönliche Zukunftsplanung oder bEO - berufliche Erfarhung und Orientierung.
Außerhalb der Schule
- durch die Vernetzung der Förderzentren
- durch eine Projektplanung, die die politische und regionale Ebene mit der konkreten schulischen und individuellen Ebene verbindet und
- durch regionale Vernetzung in Form regionalen Netzwerkkonferenzen und der Weiterentwicklung von offenen und flexiblen Hilfen unter Einbezug von nicht-professionellen Hilfen.

